PureVPN Test – günstige Abos und viele Zusatzoptionen
PureVPN wurde 2007 gegründet und gehört damit zu den ältesten VPN-Anbietern. Das Unternehmen hat seinen Sitz auf den Britischen Jungferninseln und bietet mehr als 6.000 Server in über 65 Ländern. Dieser Test zeigt, wie sich der Anbieter bei Sicherheit, Preisen und Bedienung schlägt.
PureVPN ist einer der günstigsten Anbieter im Vergleich und bietet mit fester IP, Port Forwarding und verschleierten Servern Optionen, die viele Konkurrenten nicht haben. Die No-Logs-Policy wurde von KPMG geprüft. Bei der Transparenz zum Audit und der App-Bewertung gibt es noch Luft nach oben.
Stärken
- Sehr günstige Langzeit-Abos
- Feste IP und Port Forwarding buchbar
- Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox und Edge
- 31-Tage-Geld-zurück-Garantie
Schwächen
- Maximal 10 Geräte gleichzeitig
- Audit-Seite nennt den Prüfer nicht namentlich
PureVPN Sicherheit & Privatsphäre im Test
| Server | 6.000+ (Stand: Oktober 2026) |
|---|---|
| Länder zur Auswahl | 65+ |
| Protokolle | WireGuard, OpenVPN, IKEv2 |
| Verschlüsselung | AES-256 Bit, WireGuard mit ChaCha20 |
| Sitz | Britische Jungferninseln |
| Weitere Sicherheitsfeatures | Kill Switch, Split Tunneling, DNS- und WebRTC-Leak-Schutz, verschleierte Server |
PureVPN nutzt WireGuard, OpenVPN und IKEv2 und empfiehlt die automatische Protokollwahl. Zum Schutz gehören ein Kill Switch, Split Tunneling sowie ein Schutz vor DNS-, IPv6- und WebRTC-Lecks. Verschleierte Server lassen den VPN-Verkehr wie normalen HTTPS-Verkehr aussehen, was in Netzwerken mit VPN-Sperren hilft.
Der Firmensitz auf den Britischen Jungferninseln hat einen Grund: Dort gibt es keine Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung. Die No-Logs-Policy hat nach Angaben des Anbieters KPMG geprüft, die letzte Prüfung lief im Februar 2023. Auf der eigenen Audit-Seite wird der Prüfer allerdings nicht namentlich genannt.
Zur Geschichte gehört ein Fall aus dem Jahr 2017: Damals halfen Verbindungsdaten von PureVPN dem FBI, einen Nutzer in einem Stalking-Fall zu identifizieren, obwohl der Anbieter mit einer Zero-Log-Policy warb. Seitdem hat PureVPN seine Richtlinien überarbeitet und die Infrastruktur prüfen lassen.
PureVPN Preise, Abos und Angebote im Überblick
| 1 Monat | 12,36 € (Standard, erster Monat) |
|---|---|
| 1 Jahr | 34,92 € für 16 Monate (Standard) |
| 2 Jahre | 50,06 € für 27 Monate (Standard) |
| Verlängerung | 41,10 € pro Jahr (Standard, 2-Jahres-Abo) |
| Testversion | Nein |
| Geld zurück Garantie | Ja (31 Tage) |
PureVPN gehört zu den günstigsten Anbietern im Vergleich. Im 2-Jahres-Abo kostet der Tarif Standard 50,06 € für 27 Monate, das sind rund 1,85 € im Monat. Auch die Verlängerung bleibt mit 41,10 € pro Jahr moderat. Der Tarif Plus ergänzt eine Überwachung des Darknets nach eigenen Daten und einen Dienst zum Löschen persönlicher Daten bei Datenhändlern, Max zusätzlich einen Passwort-Manager.
Eine feste IP-Adresse und Port Forwarding lassen sich als Zusatzoption buchen. Das ist praktisch für Homeoffice-Zugänge oder Spieleserver. Die Geld-zurück-Garantie läuft 31 Tage.

Unterstützte Geräte
Mit einem Abo lassen sich bis zu zehn Geräte gleichzeitig verbinden. Apps gibt es für alle großen Plattformen, dazu Browser-Erweiterungen und Anleitungen für Router.
Liste unterstützter Geräte
Benutzerfreundlichkeit des VPN Dienst
Die Apps verbinden auf Wunsch automatisch mit dem passenden Server und wählen das Protokoll selbst. Die deutsche Website unter purevpn.de ist vollständig übersetzt. Im App Store kommt die iOS-App auf 4,0 von 5 Sternen bei über 900 Bewertungen, etwas weniger als bei den großen Konkurrenten.
Praktisch sind die Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox und Edge, mit denen sich das VPN direkt im Browser schalten lässt. Mehr dazu in unserem Ratgeber zu VPN-Browser-Erweiterungen.

So richtest du PureVPN ein
Nach dem Abschluss eines Abos lädst du die App oder die Browser-Erweiterung herunter und meldest dich mit deinen Zugangsdaten an. Ein Klick auf den Verbinden-Knopf genügt, die App wählt Server und Protokoll dann selbst. Wer einen bestimmten Standort braucht, sucht ihn in der Länderliste aus.
Vor dem ersten Einsatz solltest du in den Einstellungen den Kill Switch aktivieren. Bei Bedarf lassen sich per Split Tunneling einzelne Apps vom VPN ausnehmen. Bedenke, dass ein Abo für höchstens zehn gleichzeitig verbundene Geräte gilt. Für größere Haushalte kann ein VPN auf dem Router sinnvoll sein, weil es alle Geräte im Netz gemeinsam schützt.
Geschwindigkeit und Protokolle
Für die Geschwindigkeit ist vor allem das Protokoll entscheidend. PureVPN nutzt standardmäßig WireGuard, das schnellste der verbreiteten Verfahren. Wie schnell die Verbindung im Alltag ist, hängt außerdem von der eigenen Leitung, der Entfernung zum Server und dessen Auslastung ab.
Für Streaming wirbt PureVPN allgemein mit seiner Eignung, nennt aber keine einzelnen Dienste. Unabhängig geprüft haben wir das nicht, mehr zum Thema steht in unserem VPN-Streaming-Guide.
Kundenservice – wird bei Problemen geholfen?
Der Live-Chat ist rund um die Uhr erreichbar. Dazu kommt ein Hilfe-Center mit Anleitungen, das allerdings nicht auf Deutsch angeboten wird. Eine Telefon-Hotline gibt es nicht.
Zahlungsmethoden
Bezahlen lässt sich PureVPN per Kreditkarte, PayPal und Alipay. Außerdem nimmt der Anbieter Bitcoin und andere Kryptowährungen an.
Diese Features heben PureVPN von der Konkurrenz ab
Was PureVPN von vielen Konkurrenten abhebt, sind die Zusatzoptionen: feste IP-Adresse, Port Forwarding und verschleierte Server. Die höheren Tarife ergänzen Darknet-Überwachung, einen Dienst zum Löschen persönlicher Daten und einen Passwort-Manager. Ein Werbe- und Tracker-Blocker ist schon im Standard-Tarif enthalten.

Für wen lohnt sich PureVPN?
PureVPN passt zu allen, die ein günstiges VPN mit vielen Optionen suchen. Besonders interessant ist der Dienst für Nutzer, die eine feste IP-Adresse oder Port Forwarding brauchen, etwa für den Zugriff aufs Firmennetz oder einen eigenen Server. Auch wer das VPN vor allem im Browser schalten möchte, kommt dank der Erweiterungen für Chrome, Firefox und Edge auf seine Kosten.
Wer mehr als zehn Geräte gleichzeitig schützen will, stößt dagegen an eine Grenze. Hier ist der IPVanish Test einen Blick wert: IPVanish begrenzt die Zahl der Geräte nicht, ist nach dem ersten Vertragszeitraum aber teurer. Alle getesteten Anbieter im direkten Vergleich zeigt unser VPN-Vergleich.
Fazit – PureVPN im Test
PureVPN ist einer der günstigsten Anbieter im Vergleich und bietet mit fester IP, Port Forwarding und verschleierten Servern Funktionen, die viele Konkurrenten nicht haben. Mit WireGuard, Kill Switch und Leak-Schutz stimmt auch die technische Grundlage.
Abzüge gibt es für die Begrenzung auf zehn Geräte, die nur mittelmäßig bewertete iOS-App und eine Audit-Seite, die den Prüfer nicht nennt. Wer ein günstiges VPN mit vielen Optionen sucht, ist bei PureVPN gut aufgehoben.
PureVPN Alternativen – Weitere VPNs im Test
Wer mehr als zehn Geräte verbinden möchte oder auf besonders transparente Audits Wert legt, findet bei diesen VPNs Alternativen:
- Surfshark
- Unbegrenzte Geräte
- Günstige Langzeit-Abos
- Werbe- und Malware-Filter
- Zum Surfshark Test
- NordVPN
- Sehr großes Servernetz
- Starke Sicherheitsfunktionen
- Browser-Erweiterung mit WebRTC-Schutz
- Zum NordVPN Test
- ExpressVPN
- Server in 113 Ländern
- Eigenes Lightway-Protokoll
- Server nur im Arbeitsspeicher
- Zum ExpressVPN Test
Antworten auf häufige Fragen
Ist PureVPN zu empfehlen?
Ja, vor allem für preisbewusste Nutzer. PureVPN ist im 2-Jahres-Abo einer der günstigsten Anbieter und bietet Zusatzoptionen wie feste IP und Port Forwarding.
Was kostet PureVPN?
Das günstigste Angebot ist das 2-Jahres-Abo im Tarif Standard für 50,06 € für 27 Monate, also rund 1,85 € im Monat. Danach verlängert es sich zu 41,10 € pro Jahr.
Wie sicher ist PureVPN?
PureVPN nutzt WireGuard, OpenVPN und IKEv2, bietet Kill Switch, Split Tunneling und Leak-Schutz. Die No-Logs-Policy wurde nach Angaben des Anbieters von KPMG geprüft.
Auf wie vielen Geräten kann ich PureVPN nutzen?
Mit einem Abo lassen sich bis zu zehn Geräte gleichzeitig verbinden.
Gibt es eine Geld-zurück-Garantie bei PureVPN?
Ja. PureVPN bietet eine Geld-zurück-Garantie von 31 Tagen.
Bietet PureVPN eine Browser-Erweiterung?
Ja. Erweiterungen gibt es für Chrome, Firefox und Edge. Damit lässt sich das VPN direkt im Browser ein- und ausschalten.
